Eine private Homepage von Andreas Bartl
Suche in meinen Briefmarken-Homepages:
Wollen Sie auch hier werben? Hier Informationen zu Werben auf der Website.
Philaletter
Der Letter rund um http://www.rund-um-briefmarken.de und Briefmarken
11. Juli 2010
========================================================================
ACHTUNG:
DIES IST EIN GRATIS-BRIEF FÜR KUNDEN UND FREUNDE VON
++++++++++++++++++++
Andreas Bartl
Orthstr. 9
D-60385 Frankfurt/M.
++++++++++++++++++++
Dieser Letter ist GRATIS und wurde von deiner E-Mail-Adresse aus
abonniert. Falls es sich um ein Missverständnis handelt oder falls
du den Letter nicht mehr erhalten möchtest, schicke bitte ein mail
mit all deinen E-Mail-Adressen. DANKE !
========================================================================
Inhalt vom Newsletter
------------------------------------------------------------------------
1 Neues von rund-um-briefmarken.de
2 Untersuchung zu Postdiensten
3 Erhöhtes Entgelt
4 Was sind Gebühren?
5 Spezielle VGO-Tarife
6 Buchbesprechung: Sammelnder Prüfer
------------------------------------------------------------------------
1 Neues von rund-um-briefmarken.de
------------------------------------------------------------------------
Hallo liebe Sammlerfreunde und -freundinnen,
im abgelaufenen Monat wurde das Sondermarkenprogramm für 2011 von Deut-
schland online gestellt.
Ansonsten gab es die regelmäßigen Aktualisierungen. Bei Dietzel ist
jetzt Sommerpause.
------------------------------------------------------------------------
2 Untersuchung zu Postdiensten
------------------------------------------------------------------------
BMS 6/2010
101 von 165 bedeutenden Briefdiensten gehören zu Verlagen, 25 zu Post-
diensten und nur 15 sind unabhängig. Damit erweisen sich die Verlage als
die wichtigsten Konkurrenten der Deutschen Post. Im Auftrag des Bundes-
verbandes Deutscher Postdienstleister hatte das Beratungsunternehmen
Tell-Sell Consulting den Markt untersucht.
Die 165 Briefdienste verfügen jeweils über ein Aufkommen, das den Markt
beeinflusst.
------------------------------------------------------------------------
3 Erhöhtes Entgelt
------------------------------------------------------------------------
BMS 6/2010
Die Hersteller von Grußkarten legen den Folienverpackungen oft einen
dunkelfarbigen, insbesondere dunkelroten Umschlag bei. Wer solche Um-
schläge verwendet, läuft Gefahr, dass die Sendungen mit Nach- und Ein-
ziehungsentgelt belegt werden. Der Empfänger ist dann verärgert und über
die Glückwünsche kaum noch erfreut. Im schlimmsten Fall verweigert er
die Annahme.
Ab dem 1. Januar 2010 ist die Post rigoroser im Umgang mit Briefum-
schlägen, die wegen ihrer dunklen Farbe nicht maschinell verarbeitet
werden können. Die Einrichtung zur Umsetzung der Anschrift in einen
Steuerungscode für die Sortieranlage kann ihre Aufgabe hier nicht erfül-
len, sodass die Sendungen der manuellen Bearbeitung zugeführt werden
müssen. Damit wird das Entgelt für eine Nicht-Standardsendung fällig.
Hinzu kommt das Einziehungsentgelt von 0,51 Euro.
Vor dem 1. Januar 2010 sah die Post aus Kulanz von der Durchsetzung
ihrer Regelungen für Standardsendungen zumindest in diesem Punkt ab. Da-
mit ist es nun vorbei. Nähere Informationen enthält die kostenlos be-
ziehbare Broschüre Automationsfähige Briefsendungen (Bestellnummer
675-201-122).
------------------------------------------------------------------------
4 Was sind Gebühren?
------------------------------------------------------------------------
BMS 6/2010
Mit dem begrigg Gebühr wird viel Unfug getrieben. So liest man im allge-
meinen Versteigerungsbedingungen immer wieder von einer Losgebühr.
Gebühr bezeichnet jedoch ein Entgelt für die Inanspruchnahme einer
Dienstleistung der staatlichen Verwaltung, etwa für die Ausstellung
eines Ausweises. Private sind zur Erhebung von Gebühren nur berechtigt,
wenn sie als beliehene Unternehmer öffentliche Funktionen ausüben, wie
etwa der Bezirksschornsteinfeger im Zusammenhang mit der Feuerstätten-
schau.
So erheben Prüfer auch keine Gebühr, sondern eine Vergütung.
------------------------------------------------------------------------
5 Spezielle VGO-Tarife
------------------------------------------------------------------------
BMS 6/2010
Die Frauenmarken zu 30, 70, 150 und 200 Pfennig waren auf die über den
3. Oktober 1990 hinaus als VGO-Tarife fortgeltenden Postgebühren der
Deutschen Post der DDR vom 1. Juli 1990 zugeschnitten: Postkarte, Druck-
sache bis 100g und Auslandsbrief bis 20g, Zusatzleistungen Einschreiben,
Rückschein und eigenhändig sowie Gesamtporto eines eingeschriebenen
Briefes bis 20g. Das gilt auch für die Sondermarken zu 30, 50 und 70
Pfennig aus diesem Zeitraum, während andere wegen der unerwartet schnel-
len Portoangleichung VGO/VGW am 1. April 1991 zu spät kamen.
Da aus dem Postverkehr in dieser recht kurzen Übergangszeit keine großen
Mengen anfielen, sind die Wertstufen zu 30, 70 und vor allem zu 150
Pfennig in gut gestempelter Erhaltung nicht sonderlich häufig, was auch
an den höheren Kaltalognotierungen erkennbar ist.
Anders liegt es bei der Marke zu 200 Pfennig, die ab 1. April 1993 im
Rahmen des neuen Postkonzeptes Brief 2000 für Kompaktbriefe, also Brie-
fe bis 50g mit Standardmaßen, benötigt wurden.
------------------------------------------------------------------------
6 Buchbesprechung: Sammelnder Prüfer
------------------------------------------------------------------------
DBZ 13/2010
Walter Artur Opitz, Sammler und Prüfer 1877-1968
von Renate und Christian Springer, 176 Seiten, 106 Abbildungen in sw und
Farbe, Köln 2010
Preis: 25,50 EUR broschiert
45,00 EUR Leinen
zuzüglich Porto
Erhältlich bei den Autoren:
Springer
Finkenstr. 20
50858 Köln
Das Kölner Ehepaar Renate und Christian Springer ist seiner Heimat Sach-
sen und ihrer Philatelie treu verbunden. Nach Alfred Moschkau ist nun
der Sammler und Prüfer Walter Opitz in ihr Blickfeld gerückt.
Seite um Seite sieht der Leser den Menschen Walter Opitz vor sich.
Fotos aus dem Familienalbum tragen dazu bei, ebenso wie Korrespondenzen
mit befreundeten Sammlern und Händlern. Die Briefe und Karten zeigen
einen geradezu besessenen Philatelisten, der unermüdlich Fehllisten ver-
schickte und inserierte in dem Bemühen, seine (Stempel-)Sammlung zu er-
gänzen.
Die Autoren hatten sich das Ziel gesetzt, die Facetten seiner philate-
listischen Persönlichkeit zu erfassen. Das ist ihnen mit Bravour ge-
lungen. Schade nur, dass allem Anschein nach der Text vor Drucklegung
nicht professionell Korrekur gelesen wurde.
------------------------------------------------------------------------
So liebe Sammlerfreund(Innen),
das soll es für heute gewesen sein.
Ich hoffe er war informativ und kurzweilig.
Viel Spass mit dem Hobby
wuenscht Euch
Andreas Bartl
http://www.rund-um-briefmarken.de/
http://www.briefmarken-archiv.de/
http://dietzelberlin.de/