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Philaletter 2/2010

Philaletter
 
Der Letter rund um http://www.rund-um-briefmarken.de und Briefmarken
 
28. Februar 2010
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ACHTUNG:
DIES IST EIN GRATIS-BRIEF FÜR KUNDEN UND FREUNDE VON

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Andreas Bartl
Orthstr. 9
D-60385 Frankfurt/M.
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Inhalt vom Newsletter
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1 Neues von rund-um-briefmarken.de
2 ATM gefälscht
3 Nur wenige Portoänderungen 2010
4 Frankaturgültiges Material
5 Kontrollbüge vermeiden (Teil 2)
6 Buchbesprechung: Lichtenberg historisch
7 Link des Monats: http://www.arge-bayern.net/
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1 Neues von rund-um-briefmarken.de
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Hallo liebe Sammlerfreunde und -freundinnen,

im Februar wurden 2 Artikel einen zum Katalogwert und einen zu Vordruck-
alben online gestellt. Weiter wurde ein neuer Shop mit den wenigen Ar-
tikeln von mir online gestellt. Die Bilder kosten jetzt nur 14 Euro.
Ansonsten überarbeite ich gerade die Händlerliste, mal sehen, wann die
neuen Daten online gehen.
Nächste Woche ist die März-Auktion von Dietzel, 
mehr unter www.dietzelberlin.de
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2 ATM gefälscht
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DBZ 4/2010

Wie Hans Zerbel von der Bundesdruckerei berichtet, ist einem Auktions-
haus ein Posten mit ATMs (Automatenmarken) im Nennwert von 60.000 Euro
vorgelegt worden.
Die Vordrucke sind echt, aber die Werteindrucke falsch. Da die Fälschung
sehr gut gemacht ist, lassen sich Stücke mit falschen kaum von Werten
mit echten Werteindrucken unterscheiden.
Man kann daher nur davor warnen, einzelne ATM oder Posten der Vordrucke
BRIEFKASTEN, POST TOWER und BRANDENBURGER TOR ungeprüft zu kaufen.
Die dem Auktionshaus vorgelegten Stücke trugen einen Werteindruck von
3,90 Euro. Andere können aber auch vorkommen.
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3 Nur wenige Portoänderungen 2010
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BMS 1/2010 DBZ 4/2010

Das Entgeltheft zum Stand 1.1.2010 der Deutschen Post.
In den Bereichen Brief und Zusatzentgelte hat sich nichts geändert. Das
Päckchen wurde auf 4,10 Euro erhöht.
Die Päckchenpreise in die EU und Welt blieben dagegen stabil.
Das derzeit versuchsweise verkaufte Label für den Wertbrief fehlt im
Heft, da der versuch noch nicht beendet ist.
Der Philatelist, besonders der Portostufensammler, ist gut beraten, die
alten Entgelthefte zu archivieren.
Mit den jahren entsteht so eine umfangreiche und vor allem authentische
Bibliothek zum Nachschlagen einzelner Portostufen und Bestimmungen.
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4 Frankaturgültiges Material
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BMS 2/2010

Wer die Marktsituation der Ausgaben der Deutschen Post illusionslos 
einschätzt, kommt zum Ergebnis: Der Handelswert der Marken beruht ganz
überwiegend auf den Frankaturwert. Das erklärt die Zäsur, die mit dem 
Jahreswechsel 2000/2001 erfolgte. Bis auf wenige Doppelnominale sind
die bis dahin erscheienen Marken seit dem 1. Juli 2002 ungültig und
können nicht mehr in Euro-Werte umgetauscht werden.
Diese tatsache führte zu Preiseinbrüchen. Die kataloge geben den 
Wertverfall nur ungenügend wieder.
Beim Versuch, postfrische Marken zu verkaufen, kommt unweigerlich die
Stunde der Wahrheit. Der Fachhandel vergütet bei Sammlungen der letzten
Jahrzehnte in aller Regel (fast) nur die frankaturgültigen Partien.
Was nicht mehr als Porto taugt, fällt bei der Kalkulation kaum ins 
Gewicht.

Bei gestempelten Marken, auch solchen auf Ersttagsbriefen oder Erst-
tagsblättern, fällt der aspekt der Eignung zu frankaturzwecken aus.
Hier entscheidet allein die Vorratslage des Fachhandels. Wenn dieser
von der Post Marken mit den wenig schönen und zudem bei vielen Sammlern
verpönten Bogenentwertungen bezieht, muss der volle Nennwert entrichtet
werden. Dafür entfällt das Risiko, Stücken mit Erhaltungsmängeln aufzu-
sitzen. Seit der starken Verbreitung selbstklebender Marken sind nass-
klebende aus dem Postverkehr mit albumqualität immer schwerer aufzu-
treiben.
Bei Ersttagsblättern hat der starke Rückgang der Auflagen eine vermin-
derung des Marktdruckes von Überhangmaterial bewirkt. Es lassen sich
hierfür wieder Interessenten finden - wenn auch unter erheblichen
Preiszugeständnissen.
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5 Kontrollbüge vermeiden (Teil 2)
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aus E-Mail von einem Philaletterleser - Danke!

Er schrieb:
Ein Hinweis zu den Druckkenzeichen bei Plusbriefen. Ich habe sehr gute 
Erfahrungen mit folgender Methode zum Lesen der Druckkennzeichen von 
Plusbriefen gemacht: 
Der Umschlag wird gegen das Licht einer sehr nahe hinter dem Umschlag 
befindlichen Lampe gehalten. Das geht ganz ohne das Risiko von Bügen 
und viel schneller. Man muss ein bißchen experimentieren, bis man das 
optimale Licht hat. Nur bei den Großbriefen Röbling und Grade hat diese 
Methode nicht funktioniert.
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6 Buchbesprechung: Lichtenberg historisch
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BMS 2/2010

Dr. Peter Tichatzky: Zur Geschichte der Philatelie in Berlin-Lichtenberg
124 Seiten, rund 500 Abblildungen (fast alle Belege in Farbe), DIN A5,
Klebebindung,
Preis 15 Euro + 2 Euro Versandkosten
Erhältlich bei:
Dieter Oberschmidt
Wandlitzstr. 23
16321 Bernau
schriftliche Bestellung und Überweisung auf Konto 5892000001 bei
Berliner Volksbank BLZ 10090000

"Das Interesse an dieser Ausstellung war allerdings bei den Mitgliedern
der Arbeitsgemeinschaft L 1 nicht groß. Man wollte lieber eigene Ausstel-
lungen durchführen."
Stünde im ersten Satz micht das "L 1", könnte man meinen, dass ein aktu-
eller Vorstandsbericht vorliegt. Das "L 1" weist darauf hin, dass es in 
der DDR gespielt hat - 1967.
Die DDR-Philatelie war zweifellos erfolgreich. Nach dem Ende des Staates
blieb davon nicht viel übrig. 1991 gehörten den neuen Vereinen weniger 
als 40 Mitglieder an (1989 263).
Mit Schwerpunkt auf den Geschehnissen zu DDR-Tagen schildert Peter 
Tichatzky liebevoll-sachlich die Entwicklung von der Gründung des ersten
Vereins am 17. August 1921 bis in die Zukunft - auf der jahreshauptver-
sammlung wird er den Vorsitz in jüngere Hände legen. Die Philateliege-
schichte nimmt aber nur gut die Hälfte ds Buches ein.
Bescheiden als Anhang bezeichnet Tichatzky den Teil, in dem er die Ge-
schichte der Postämter in Lichtenberg zwischen 1866 und 1990 schildert
und die Sonderstempel erfasst. Andere hätten beide Arbeiten separat
veröffentlicht.
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7 Link des Monats: http://www.arge-bayern.net/
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Hab heute die Homepage http://www.arge-bayern.net/ der Arge Bayern
(klassisch) e.V.

Die Homepage ist hübsch und hat ein kleines Schmankerl auf der Start-
seite - wer wissen will was - klick hin!
Ansonsten ist es eine relativ junge Arge ca. 20 Jahre.
Gibt 2x im Jahr einen Rundbrief heraus, wo auch einpaar Artikel aus der
aktuellen Ausgabe in einer Leseprobe stehen. Ansonsten eine kleine und
unspektakuläre Seite. Es gibt noch einen Login, vielleicht versteckt
sich dahinter mehr - wer weiss.
von der Gestaltung her interessant, aber sonst nicht viel wissenswertes
- weder über das Sammelgebiet, noch sonst. Da ist mehr möglich!
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So liebe Sammlerfreund(Innen),

das soll es für heute gewesen sein.
Ich hoffe er war informativ und kurzweilig.

Viel Spass mit dem Hobby

wuenscht Euch

Andreas Bartl
http://www.rund-um-briefmarken.de/
http://www.briefmarken-archiv.de/
http://dietzelberlin.de/

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