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Philaletter 07/2009

Philaletter
 
Der Letter rund um http://www.rund-um-briefmarken.de und Briefmarken
 
2. August 2009
 
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ACHTUNG:
DIES IST EIN GRATIS-BRIEF FÜR KUNDEN UND FREUNDE VON

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Andreas Bartl
Orthstr. 9
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Inhalt vom Newsletter
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1 Neues von rund-um-briefmarken.de
2 Kompromiss gescheitert
3 Gebotsauktionen
4 Papierreste
5 Aktuelle Themen 2009
6 Buchbesprechung: Im Zeichen der Luftbrücke
7 Link des Monats: http://www.leipziger-messe-philatelie.de/
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1 Neues von rund-um-briefmarken.de
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Hallo liebe Sammlerfreunde und -freundinnen,

es ist geschafft, die Umkreissuche hat aktualisierte Daten und steht
jetzt uneingeschränkt zur verfügung. Es wurde auch ein Service einge-
stellt, um die Umkreissuche der Händler auch in jede andere Homepage
kostenlos einzubinden. Vielleicht ein Tipp für Eure Homepage.
Sie Septemberliste von Dietzel steht auch zur Verfügung. Vor kurzem
wurde ein Link zu TAMUNDO einer Kauf- und Verkaufsplattform von Brief-
marken und anderen Sammelobjekten eingestellt. Wenn jemand sich anmel-
det, dann gibt es einen Obulus für unsere Seite. ich werde berichten,
wie es läuft!
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2 Kompromiss gescheitert
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BMS 7/2009 DBZ 16/2009

Erst nach der Bundestagswahl wird die Umsatzbesteuerung von Postdiensten
neu geregelt. Die Koalitionsparteien konnten sich nicht auf ein gemein-
sames Gesetz einigen. Der Vorschlag von Finanzminister Peer Steinbrück
(SPD) alle Anbieter von Universaldiensten von der Umsatzsteuer zu be-
freien, fand keine Zustimmung bei CDU und CSU. Deren Vorschlag, zwischen
Privat- und Geschäftskunden zu unterscheiden, führte zum zwischenzeit-
lichen Kompromiss, nur Sendungen von Kunden zu besteuern, die mit einem 
Postdienst individuelle Verträge ausgehandelt haben. Alle anderen wären 
steuerfrei geblieben. Allerdings sollte ein Postunternehmen Universal-
dienste anbieten müssen, um das Privileg in Anspruch nehmen zu können.
Als Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) forderte, auch
Anbieter einzubeziehen, die nur Teilleistungen erbringen, endeten die
Gespräche ergebnislos.
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3 Gebotsauktionen
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BMS 7/2009

Diese Auktionen zeichnen sich dadurch aus, dass der Anbieter keine Aus-
rufpreise (Limits) festsetzt, sich vielmehr auf ein einheitliches Min-
destgebot (etwa fünf oder 10 Euro) beschränkt und alles Weitere dem
Engagement der Bieter überlässt. neben reinen Gebotsauktionen, in denen
oftmals auch eine Reihe herkömmlicher Lose mit Preisvorstellungen zu 
finden sind, um den Käufern - etwa bei Sammlungen - eine gewisse Orien-
tierung zu bieten, gibt es auch Gebotslose auch auf Auktionen, die
grundsätzlich mit Ausrufpreisen arbeiten.
Bei Gebotslosen lockt den Käufer die Chance, ein ganz besonderes 
Schnäppchen zu machen. Da die Anbieter und deren Einlieferer die Ware 
aber nicht verschleudern wollen, sollte der Auktionsteilnehmer die Ver-
steigerungsbedingungen beachten.
Gebotsauktionen bieten erfahrungsgemäß eine Vielzahl von Losen mit
niedrigen Katalognotierungen. Nicht selten werden zu diesem Zweck Sätze
in Einzellose aufgeteilt. Da für jedes Los das Mindestgebot und die
Losgebühr (etwa 1,50 Euro) anfallen und darauf die üblichen Nebenkosten
aufgeschlagen werden (Provision, versandkosten, Mehrwertsteuer), lohnt
sich der Kauf solcher Artikel oft nicht. Bei hochpreisiger Ware kann der
Auktionator ein verschleudern notfalls durch Ausübung des regelmäßig
vorgesehenen Rechts zur Verweigerung des Zuschlags ohne Angabe von 
Gründen verhindern. dann wird es mit dem Super-Schnäppchen nichts.
Auf Gebotsauktionen werden die Gebote vom Auktionator in der Regel 
nicht interessewahrend behandelt. Auch entfallen - zumindest bei reinen
Fernauktionen - oftmals feste Steigerungsstufen. Der Zuschlag erfolgt
zum Höchstgebot ohne Rücksicht darauf, ob weitere Gebote vorliegen und
welche Spanne zwischen dem zweithöchsten und dem höchsten Gebot liegt.
Das gegenstück zum Schnäppchen kann also ein unnötig hohes Gebot sein.
Gerade das sind die Chancen, die Einlieferer und Auktionator reizen.
Rückloslisten gibt es bei Gebotsauktionen nicht.
Vor- und Nachteile solcher Auktionen gilt es abzuwägen. Ihren besonde-
ren Reiz haben Gebotsauktionen aber zweifellos.
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4 Papierreste
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BMS 7/2009

Bei gestempelten DDR-Briefmarken ab 1969 fällt unangenehm auf, dass ge-
häuft dünne Stellen, Reste des Löschpapiers von Trockenbüchern und Farb-
partikel die Rückseiten verunzieren. Die Papierreste lassen sich ohne
Beschädigung der Marken nicht mehr entfernen.
Diese Auffälligkeiten, die den Wert der sammlung mindern, beruhen auf 
der Ersetzung der glänzenden Dextringummierung (Michelbezeichnung x),
einer gut wasserlöslichen natürlichen Substanz, durch eine matte syn-
thetische Gummierung mit geringerer Löslichkeit im Wasserbad (y). Die
Deutsche Bundespost hat diese Umstellung mit den sich daraus ergebenen
Problemen für Philatelisten erst ab Ende 1991 vollzogen. Vorher wurden
erstmals die fünf Rollenmarken Brandenburger Tor versuchsweise mit
einer matten Planatolgummierung versehen (v und w). Die folgenden Rol-
lenmarken-Serien erschienen von vornherein mit einer solchen Gummie-
rung, um ein Zusammenkleben in den Wertzeichengebern bei hoher Luft-
feuchtigkeit zu verhindern.
Die Wertpapierdruckerei in Leipzig, die den Markendruck für die Deut-
sche Post der DDR besorgte, verwendete das mit einer Kunststoffgum-
mierung versehene Papier ab 1969. Einige Werte der Dauerserie Ulbricht
wurden im laufe der Produktion auf die neue Kunststoffgummierung um-
gestellt (schrittweise ab Oktober 1971), liegen also in zwei Gummie-
rungsvarianten vor.
Die heute weit verbreitete Kunststoffgummierung hat den Nachteil, dass
sie sich im Wasserbad nur schwer vollständig entfernen lässt. Haften
Klebereste im herkömmlichen Trockenbuch an, sind sie kaum noch zu ent-
fernen, ohne die Marke zu beschädigen. das im Fachhandel erhältliche
Kobra-Trockenbuch verhindert ein solches Ankleben. Marken, die mit
der Rückseite auf die folienblätter dieses Buches gelegt werden, 
springen davon nach vollständiger Trocknung problemlos ab. Die Einzel-
heiten ergeben sich aus der mitgelieferten einfachen Gebrauchsanwei-
sung. Beim Sammelgebiet DDR ist dieser Ratschlag heute freilich nur 
noch ein geringer Trost.
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5 Aktuelle Themen 2009
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DBZ 14/2009

Das Bundesministerium gab die Themen für die beiden Sondermarken zu
aktuellen Anlässen bekannt. Am 3. September stellt ein Wert Deutschland
vor, am 12. November 2009 ein weiterer das Tier des Jahres 2010.
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6 Buchbesprechung: Im Zeichen der Luftbrücke
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BMS 7/2009

Hans-Ulrich Schulz: Im Zeichen der Luftbrücke
Katalog und handbuch der Blockade- und Luftbrückenbelege Berlin 1947/9
erschienen in editio cortis aquilae, Berlin 2009, aus der Reihe
Schriften zur Kommunikations- und Postgeschichte (Reihe P, Band 6)
herausgegeben von Prof. Dr. Reinhard Krüger
258 Seiten, DIN A5, ca. 100 Farbabbildungen
ISBN 978-3-940842-58-9, Preis 37 Euro
zu beziehen im Handel oder zzgl. Versandkosten über
IAPC Otto Lilienthal
Frank Hindenburg
Attilastr. 180
12105 Berlin

Im Jahr 1948 jährte sich zum 60. Mal der beginn der Blockade der Ber-
liner Westsektoren. Als Antwort darauf folgte die Entscheidung der 
Westalliierten, die Bevölkerung Westberlins über eine Luftbrücke zu ver-
sorgen.
Der Autor greift die unterschiedlichen Aspekte auf, so zum Beispiel die
Paketblockade, die postamtliche Berliner Luftbrückenstempel, eine Chro-
nik des Postamtes Tempelhof für die Rechnungsjahre 1948/9 oder die
Sunderland-Flugboote. Eine postgeschichtliche Betrachtung der Krisen-
jahre, die Berliner Luftbrücke in Zahlen, Daten und Fakten, die Dar-
stellung der Berliner Luftpost-Entwürfe und nicht zuletzt natürlich die
Katalogisierung der Blockade- und Luftbrückenbelege und -stempel jener
Zeit (mit fundierten Bewertungen) machen dieses Werk zu einer unver-
zichtbaren Lektüre für jeden, der sich philatelistisch mit der Materie
auseinandersetzen möchte.
Der verfasser hat akribisch recheriert und sehr viele Informationen in
anschaulicher Art und Weise aufbereitet.
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7 Link des Monats: http://www.leipziger-messe-philatelie.de/
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Heute habe ich die Homepage http://www.leipziger-messe-philatelie.de/
besucht - die Seite der gleichnamigen ArGe Leipziger messe Philatelie.

Die Seite ist übersichtlich und gut strukturiert. Links sind alle Seiten
in der Navigation erreichbar (ca. 10). Die ArGe gibt auch ein Handbuch
und einen Rundbrief heraus. Auf der Homepage sind sie downloadbar, aber
nur mit Passwort - schade.
Auf der Startseite gibt es Aktuelles mit Fotos!
Mich hat an der Seite nur das Zappeln links und rechts oben gestört.
Aber manchen gefällt es ja.

Kontakt kann über:
Helmut Schimfermann
Königshofener Str. 2
63829 Krombach
Telefon 0 60 24/ 63 51 59
E-Mail: vorstand(at)leipziger-messe-philatelie.de

Eine kleine, feine Seite.
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So liebe Sammlerfreund(Innen),

das soll es für heute gewesen sein.
Ich hoffe er war informativ und kurzweilig.

Viel Spass mit dem Hobby

wuenscht Euch

Andreas Bartl
http://www.rund-um-briefmarken.de/
http://www.briefmarken-archiv.de/
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