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Philaletter Der Internet-Letter rund um http://www.philasoft.de und Briefmarken 30.05.2006 ======================================================================== ACHTUNG: DIES IST EIN GRATIS-BRIEF FÜR KUNDEN UND FREUNDE VON ++++++++++++++++++++ Andreas Bartl Orthstr. 9 D-60385 Frankfurt am Main ++++++++++++++++++++ Dieser Letter ist GRATIS und wurde von deiner E-Mail-Adresse aus abonniert. Falls es sich um ein Missverständnis handelt oder falls du den Letter nicht mehr erhalten möchtest, schicke bitte ein mail mit all deinen E-Mail-Adressen. DANKE ! ======================================================================== Inhalt vom Newsletter ------------------------------------------------------------------------ 1 Neues von philasoft.de 2 Tipp von DBZ für Sammler 3 Hepburn-Marke von Dürrschmidt 4 Phantasielose Frankaturen 5 1,44 EURO: Postkulanz illegal? 6 Bibliothekten zufrieden 7 Buchbesprechung: Zur Geschichte der Philatelie in Gotha - Teil II 8 Link des Monats: http://www.arge-bayern.de/ ------------------------------------------------------------------------ 1 Neues von philasoft.de ------------------------------------------------------------------------ Hallo liebe Sammlerfreunde und -freundinnen, im letzten Philaletter hatte ich einen April-Scherz eingebaut - habt Ihr Ihn gefunden ? Es war der Artikel aus der BMS über personalisierte Brief marken von der Deutschen Post. Neues auf philasoft.de gibt es nicht viel, es wurden die Daten zu den Briefmarkenprüfern aktualisiert und sind vom neuesten Stand. Es haben sich einpaar Daten - Adressen und Prüfer geändert. Auf http://www.briefmarken-archiv.de/ sind jetzt die Mai und Juni-Aus- gaben zu bewundern, leider hat der Versand zu mir nach dem Umzug nach Frankfurt einige Zeit nicht geklappt, daher die "Funkstille". Jetzt sollte es wie gehabt aktualisiert werden. Für Kurzentschlossene noch der Hinweis auf die Juni-Auktion von Dietzel unter http://www.dietzelberlin.de/. Die Bestellseite wird derzeit überarbeitet und enthält z.Z. nur die kostenlosen Artikel. ------------------------------------------------------------------------ 2 Tipp von DBZ für Sammler ------------------------------------------------------------------------ DBZ 9/2006 Viele sammlerstücke werden gern in den albengroßen Steckfolien unterge- bracht: schwarze Kunststoffblätter mit waagerechter Dreier- oder Zweier- unterteilung. Wer selber Ausstellungsblätter produziert, greift zum Schutz auf gängige, in Kaufhäusern erhältliche Pospekthüllen zurück. Vorsicht! Weichmacherhaltige Hüllen ziehen bei längerer Unterbringung die Fluoreszenz im Markenpapier heraus. Das vernichtet die Sammler- stücke. Oder die für Briefesammler/-Aussteller wichtigen Fotoecken. Vorsicht mit den gängigen Produkten! Nach kurzer Zeit verfärben sich unter Licht- und Wärmeeinfluß die Brief- und Kartenecken dunkel. Diese Belege sind hin, keiner kauft sowas! Lösungsmittelfreie Foto- ecken bieten die Transparol-Etiketten von Hermer. Erhältlich in Fotogeschäften. ------------------------------------------------------------------------ 3 Hepburn-Marke von Dürrschmidt ------------------------------------------------------------------------ BMS 5/2006 Der neuerliche Wirbel um den Erstfund der legendären Hepburn-Marke hat sich gelegt: Während der Gerichtsverhandlung zog ein Österreicher seine Klage zurück, nach welcher der Hepburn-Entdecker Werner Dürrschmidt zur Herausgabe seines Markenschatzes gezwungen werden sollte. Der zuständige Richter bestätigte Dürrschmidt, dass dieser seine Marke jetzt verkaufen dürfe - rechtlich stehe dem nichts mehr im Wege. Der Hepburn-Erstfund soll nun voraussichtlich im Oktober versteigert werden. Ganz vom Tisch scheint die abenteuerliche Klage aber immer noch nicht zu sein: Angeb- lich ermittelt die Staatsanwaltschaft in Österreich weiter. Der Kläger will nun offenbar einen zeugen benennen, der bestätigen kann, dass er der rechtmäßige Besitzer dieser und einer weiteren Hepburn-Marke sei. ------------------------------------------------------------------------ 4 Phantasielose Frankaturen ------------------------------------------------------------------------ BMS 5/2006 Wenn der Philatelist seine Briefmarkenausbeute aus dem Postverkehr sichtet, muss er enttäuscht feststellen, dass nassklebende kaum noch zu finden sind. Selbstklebende Marken sind ´dagegen so ausreichend vor- handen, dass ihm die Standardmotive zum Halse raushängen. Selbst Sammler und Markenhändler verwenden inzwischen fast nur noch Selbstklebende. Ansonsten gibt es noch Automaten-Marken, die auch nicht gerade abwechslungsreich sind. Die wenigen nassklebenden Sondermarken verlieren sich bei dieser Franka- turstruktur fast. Sie sind zudem oftmals am linken Rand eingerissen und damit unbrauchbar - Opfer der Postautomation und mangelnder Sorgfalt beim Aufkleben. Wer heute als Sammler selbstklebende Marken verwendet, kann damit den Adressaten, wenn dieser Sammler ist, kaum noch erfreuen - im Gegenteil. Darüber tröstet auch die Tatsache nicht hinweg, dass selbstklebende Marken wegen ihrer guten Haftung auf der Postsendung den Tücken der automatischen Postbearbeitung besser standhalten als nassklebende. ------------------------------------------------------------------------ 5 1,44 EURO: Postkulanz illegal? ------------------------------------------------------------------------ BMS 5/2006 Kundenfreundlich zeigte sich die Deutsche Post nach der Portoerhöhung für den Großbrief. Sie wies die Zusteller an, kein Nachentgelt zu erhe- ben, wenn statt 1,45 nur 1,44 Euro auf der Sendung klebten. Darf sie das überhaupt? Zunächst sollte die Kulanzregelung bis Ende Januar gelten, dann wurde sie in den Februar hinein verlängert. Inzwischen gibt es keine Frist mehr. Das könnte dem Konzern nun Ärger bereiten. Er muss sich das Brief- porto nämlich von der Bundesnetzagentur genehmigen lassen. Die Behörde sah bislang davon ab, das "grundsätzlich unstatthafte Abweichen von einer Entgeltgenehmigung" zu untersagen. Zur Begründung hieß es, die Regelung komme den Kunden zugute, sei zeitlich befristet und habe keine Auswirkungen auf den Postmarkt. Punkt zwei trifft inzwischen nicht mehr zu. Und Punkt drei? Die Kon- kurrenten dürften keine Kunden verlieren, da bei ihnen Großbriefe zu- meist weniger kosten. Allerdings gewinnt auch die Deutsche Post: Nach- entgelt zu erheben wäre personalaufwändig und somit teuer. Mit der Kulanzregelung hat die Deutsche Post also kundenfreundlich, aber auch eigennützig gehandelt. ------------------------------------------------------------------------ 6 Bibliothekten zufrieden ------------------------------------------------------------------------ BMS 5/2006 Die Philatelistischen Bibliotheken in Hamburg und München erfreuen sich wachsender Beliebtheit. In Hamburg stieg die Zahl der Besucher im Jahr 2005 um mehr als 10 Prozent; über die Ortsausleihe wurden fast 30 Pro- zent mehr Bücher ausgeliehen. Auch die Fernausleihe und die Nachfrage nach Kopien sind gestiegen. Der verstärkte Beratungsbedarf konnte durch ehrenamtliche Mitarbeiter gedeckt werden. Das Münchner Pendant legte ebenfalls positive Zahlen vor. Demnach haben im vergangenen Jahr 7438 Personen den lesesaal genutzt (+3 Prozent); insgesamt sind 6771 Bücher ausgeliehen worden (+7 Prozent zu 2004). ------------------------------------------------------------------------ 7 Buchbesprechung: Zur Geschichte der Philatelie in Gotha - Teil II ------------------------------------------------------------------------ BMS 5/2006 Kurt Link: Zur Geschichte der Philatelie in Gotha - Teil II: 1945-1962 130 Seiten in DIN A4-Format, 130 Abb. darunter 54 in Farbe Preis: 12,50 EUR inkl. Versandkosten Erhältlich über: Kurt Link Straße der Einheit 24 99867 Gotha Telefon: 0 36 21/85 30 97 Kurt Link behandelt im Buch anhand zahlreicher Dokumente und Sachzeugen die Zeit von 1945 bis 1962 - von der Gründung einer Briefmarkensammler- Gruppe der FDJ über das Wirken als Sektion im Kulturbund bis zur erfolg- reichen Tatigkeit der ArGe Philatelie mit besonderen Erfolgen im Aus- stellungswesen. Die Vergabe des Grand Prix der Thematik 1962 auf der Weltausstellung PRAGA an einen Sammler aus Gotha war einer der Höhe- punkte in dieser Zeit, über die der Autor ab 1956 auch aus eigenen Er- leben schreiben kann. Die Broschüre besticht durch klare, informative Darstellung und durch Anhänge, die unter anderem über 9 Ausstellungen in Gotha und biografische Daten zu knapp 40 bekannten Gothaer Sammlern informieren. ------------------------------------------------------------------------ 8 Link des Monats: http://www.arge-bayern.de/ ------------------------------------------------------------------------ Diesen Monat will ich die Seite der ArGe Bayern e.V., die unter http://www.arge-bayern.de/ erreichbar ist, vorstellen. Die Startseite der ArGe zeigt, das seit 1999 12000 Besucher da waren. Gratulation und das, obwohl die Arge erst seit 1997 gibt und ca. 170 Sammler umfasst. Es gibt Seiten, die vielen ArGes haben, wie die Seite zu dem Verein etc. Positiv aufgefallen ist mir, dass auch eine Seite die Prüfer des Gebietes auflistet. Es wird der Rundbrief mit den einzelnen Ausgaben vorgestellt und eine Menge anderer Literatur. Wobei der Wermutstropfen darin besteht, dass vieles ausverkauft ist. Aber dafür gibt es die Möglichkeit seine eigenen Bestände an die ArGe zu verkaufen oder sie zu füllen. Kontakt kann z.B. über den 1. Vorsitzenden: Albert Vogel Postfach 1545 97805 Lohr Telefon 0 93 52/60 03 82 Fax 0 93 52/60 03 83 oder E-Mail: mail@arge-bayern.de aufgenommen werden. Eine weitere gelungene Seite, wobei beim Ausdrucken ein Teil der Seite fehlt. Interessant ist auch die Erläuterung des Bayernwappens - also ich empfehle die Seite weiter! ------------------------------------------------------------------------ So liebe Sammlerfreund(Innen), das soll es kurz vor Pfingsten gewesen sein. Ich hoffe er war informativ und kurzweilig. Viel Spass mit dem Hobby und schöne Pfingsttage wuenscht Euch Andreas Bartl http://www.rund-um-briefmarken.de/ http://www.briefmarken-archiv.de/ http://www.dietzelberlin.de/