Wollen Sie auch hier werben? Hier Informationen zu Werben auf der Website.

Was Einlieferer bei Briefmarken-Dietzel erwartet!

Lernen Sie meine Erfahrungen mit Briefmarken-Dietzel aus Berlin kennen.

Naja, werden manche denken, er betreut ja die Seite von Dietzel und muss Werbung für Ihn machen - muss ich nicht. Aber ich will meine Erfahrungen, da sie positiv waren, weitergeben.
Wie heisst es so: Ist die Erfahrung gut, sag es weiter, ist sie schlecht, sprich mit uns.

Voriges Jahr hat ein sehr betagter Bekannter geäußert, dass er seine Sammlungen Bund, Westberlin, Besatzungszonen nach 1945 und einpaar Seiten Frankreich los werden will. Er fragte mich, ob ich sie haben wollte, da er dachte sie wären nicht viel wert. Ein Blick genügte zu erkennen, dass es eine komplette Briefmarken-Sammlung Bund bis Mitte 90er und Westberlin je 1x postfrisch und gestempelt war.

Ich schlug Ihn vor, sie zu versteigern, da ich schon mal mit dem Verkauf besserer Werte bei der Dresdner Briefmarkenauktion gute Erfahrungen gemacht hatte. Da ich seit Jahren nicht mehr in Dresden wohne und ich auch sonst keine andere Briefmarkenauktion näher kannte, schlug ich Ihn Dietzel in Berlin vor. Zumal ich Herrn Dietzel persönlich kennengelernt hatte und wusste, dass er Briefmarkenhändler und Briefmarkenauktionator mit Leib und Seele ist.

Ich sendete an Herrn Dietzel mehrere Pakete mit ca. 10 Alben zu. Sie kamen alle an und ich teilte Ihm mit, dass es nicht dringend ist. Nach einpaar Monaten (es war auch Sommerpause) erhielt ich Bescheid, dass in der Auktion Lose von meinem Bekannten eingestellt sind. Schon 2 Wochen nach der Briefmarkenauktion erhielt ich einen Scheck und eine Abrechnung über Zuschlag je Los, Losgebühren (1 EUR je Los), Prüfgebühren (da jede gute Marke geprüft wird) und den übliche Aufschlag. Die Alben wurden in mehreren Briefmarkenauktionen versteigert und immer nach nicht einmal 2 Wochen erhielt ich eine korrekte Abrechnung mit Scheck. Dietzel hat auch eine Besonderheit, die nicht überall üblich ist, dass alle Lose versteigert oder nach der Briefmarkenauktion im Geschäft verkauft werden.

Mittlerweile ist alles versteigert und die monetäre Bilanz ist ernüchternd. Ich hatte mehr erwartet. Aber wie sich durch die Prüfungen herausgestellt hatte, waren viele Spitzenwerte (Posthornsatz etc.) repariert, nachgummiert oder ähnliches, also nicht einwandfrei. Der Währungsentschädigtenblock mit Fotoattest war dagegen ein Erfolg. Die Jahre nach 1960 sind dagegen - wie Herr Dietzel mir schon angekündigt hatte - für einpaar Euro je Jahrgang weggegangen.

Mein Fazit ist: Sammelt Briefmarken wegen des Sammelns, Betrachtens, Informierens und nicht als "Geldanlage" auch wenn es bei der Postwerbung anders klingt. Und, um Überraschungen zu vermeiden, lasst Eure Briefmarken-Schätze ruhig mal prüfen - es kostet nicht die Welt und Ihr könnt den Wert Eurer Briefmarkensammlung besser einschätzen und habt nicht die Michelpreise vor Augen, denn die erzielt der Sammler mit Durchschnittswerten sowieso nicht.

Viel Spass mit unseren Seiten und Ihrem Hobby
wünscht Ihnen

Andreas Bartl

Artikel über Briefmarken